Versteckte Toxine in Vapes können Lungenzellen schädigen
Zusammenfassung
Eine neue Studie ergab, dass beim Erhitzen von Propylenglykol, der Hauptbestandteil der meisten E-Zigarettenflüssigkeiten, zwei giftige Chemikalien entstehen: Methylglyoxal und Acetaldehyd, die menschliche Lungenzellen schädigen können. Die Forscher setzten im Labor gezüchtetes menschliches Atemwegsgewebe realistischen Mengen dieser Verbindungen aus und beobachteten, dass beide wesentliche Zellfunktionen störten. Methylglyoxal verursachte bei viel geringeren Konzentrationen größere Schäden, indem es die Mitochondrien (Energieerzeugung) beeinträchtigte und das Aktin-Zytoskelett (Zellstruktur) schwächte. Die Hauptautorin Prue Talbot wies darauf hin, dass diese Veränderungen Anzeichen von Stress und Verletzungen sind, die bei wiederholtem Vaping zu langfristigen Gesundheitsproblemen führen könnten. Obwohl Acetaldehyd aufgrund seiner höheren Konzentration und seiner Verbindung mit Zigarettenrauch stärker beachtet wurde, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Methylglyoxal selbst in geringeren Mengen toxischer für die Atemwegszellen sein könnte. Besorgniserregend ist, dass E-Zigarettengeräte mit geringerer Leistung möglicherweise höhere Methylglyoxal-Werte erzeugen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Verständnis dieser Nebenprodukte für die Bewertung der langfristigen Gesundheitsrisiken des Vapings von entscheidender Bedeutung ist, da selbst kurzfristige Exposition zelluläre Signalwege beeinträchtigt.
(Quelle:futurity.org)