Bekämpfung des Jugendvaping: Aktuelle Vorschriften greifen zu kurz und neue Technologien bieten wirksame Lösungen
Zusammenfassung
Großbritannien erlebt einen besorgniserregenden Anstieg des Jugendvaping, wobei die Zahlen seit 2021 um das Doppelte gestiegen sind und die derzeitigen regulatorischen Bemühungen übersteigen. Trotz Maßnahmen wie dem Tobacco and Vapes Bill und einem Verbot von Einweg-Vapes greifen junge Menschen weiterhin über soziale Netzwerke, illegale Märkte und Online-Kanäle auf diese Produkte zu. Daten von Action on Smoking and Health (ASH) zeigen, dass 20 % der 11- bis 17-Jährigen das Vapen ausprobiert haben und die Suchtraten steigen. Wichtig ist, dass die überwiegende Mehrheit der jungen Vaper noch nie Tabak geraucht hat, was darauf hindeutet, dass Vapen für diese Gruppe kein Mittel zur Raucherentwöhnung ist. Obwohl Vapen weniger schädlich ist als Rauchen, bestehen bei Jugendlichen Missverständnisse, und traditionelle Durchsetzungsmethoden wie die Altersprüfung an der Verkaufsstelle scheitern, da 76 % der jungen Vaper Produkte von Freunden beziehen. Der Artikel plädiert für eine Altersprüfung an der "Verwendungsstelle", wie sie beispielsweise von IKE Tech angeboten wird, um sicherzustellen, dass nur Personen im gesetzlichen Alter ein Vaping-Gerät aktivieren und benutzen können, und gleichzeitig das wachsende Problem illegaler Vapes, die schädliche Substanzen enthalten, anzugehen. Ein kooperativer Ansatz, an dem Hersteller, Einzelhändler, Regulierungsbehörden und Pädagogen beteiligt sind, ist entscheidend für eine wirksame Prävention.
(Quelle:Open Access Government)