Britisches Tabak- und Vaping-Gesetz wird im Ausschuss geprüft - Tobacco Reporter
Zusammenfassung
Das britische Tabak- und Vaping-Gesetz tritt heute (27. Oktober) in die Ausschussphase im House of Lords ein und zieht scharfe Aufmerksamkeit der Vaping- und Einzelhandelssektoren wegen seiner potenziellen Marktauswirkungen auf sich. Das Gesetz zielt darauf ab, den Verkauf von Tabak an Personen zu verbieten, die nach dem 1. Januar 2009 geboren wurden, und führt neue Beschränkungen für Vaping-Werbung, Aromen und Verpackungen ein. Obwohl es als Meilenstein für die öffentliche Gesundheit positioniert ist, warnen Branchenvertreter, dass die Gesetzgebung den legitimen Vaping-Handel stören und den illegalen Markt beschleunigen könnte, wenn sie nicht sorgfältig umgesetzt wird. John Patterson von IKE Tech kritisierte, dass die Vorschläge zu stark auf traditionelle Einzelhandelskontrollen setzten und stattdessen robuste, technologiegestützte Altersüberprüfung forderten. Einzelhändler äußerten ebenfalls Bedenken hinsichtlich der Einhaltungsvorschriften und des unfairen Wettbewerbs durch unregulierte Verkäufer und forderten Hersteller-seitige Schutzmaßnahmen und eine koordinierte Rechenschaftspflicht in der Lieferkette.
(Quelle:Tobacco Reporter)