Māori-Gesundheitsführer wehren sich gegen zunehmenden Vaping-Schaden bei Rangatahi
Zusammenfassung
Māori-Gesundheitsorganisationen äußern dringende Bedenken hinsichtlich zunehmender Vaping-bedingter Schäden bei Rangatahi (Māori-Jugendlichen) in Aotearoa (Neuseeland). Das Ati Awa Toa Hauora Partnership Board argumentiert, dass die Verteilung von Vaping-Produkten über Rauchstopp-Dienste nicht mit den Māori-Werten (Tikanga) und dem Wohlergehen der Familie übereinstimmt und möglicherweise eine Sucht durch eine andere ersetzt. Führungskräfte betonen die Notwendigkeit Māori-geführter Lösungen, die auf traditionellem Wissen (Mātauranga) und familienzentrierter Versorgung basieren, anstatt auf von der Industrie getriebene Schadensminimierungsstrategien. Forscher weisen darauf hin, dass Rangatahi Māori unverhältnismäßig stark von Marketing beeinflusst werden, ein hohes Vaping-Vorkommen in Schulen erfahren und mit uneinheitlichen Vorschriften konfrontiert sind. Befürworter fordern einen stärkeren Schutz von Kindern, mehr Autonomie für Gesundheitsdienstleister und eine überarbeitete nationale Rauchstopp-Strategie, die in Zusammenarbeit mit Iwi (Stämmen) und Hapū (Unterstämmen) entwickelt wird.
(Quelle:Waatea News)