Neue Gesetze zur Bekämpfung von Vaping sollen Bußgelder auf 10.000 Dollar für Nutzer, 200.000 Dollar für Verkäufer und 300.000 Dollar für Schmuggler erhöhen
Zusammenfassung
Die singapurische Regierung hat Änderungen des Tobacco (Control of Advertisements and Sale) Act vorgeschlagen, der bald in Tobacco and Vaporisers Control Act umbenannt werden soll, um das Vaping zu bekämpfen. Die vorgeschlagenen Änderungen, die im Tobacco (Control of Advertisements and Sale) (Amendment) and Other Matters Bill dargelegt sind, erhöhen die Bußgelder für Vaping-Verstöße drastisch. Nutzer könnten mit Bußgeldern von bis zu 10.000 Dollar, Verkäufer mit bis zu 200.000 Dollar und einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und Schmuggler mit bis zu 300.000 Dollar und einer Freiheitsstrafe von neun Jahren rechnen. Diese Erhöhungen stellen eine fünf-, zwanzig- bzw. dreißigfache Steigerung dar. Der Gesetzentwurf befasst sich auch mit der wachsenden Besorgnis über mit Etomidat versetzte Vapes, sogenannte Kpods, indem Etomidat und seine Analoga als bestimmte psychoaktive Substanzen gelistet werden, um einheitliche Strafen für Besitz, Gebrauch und Handel zu gewährleisten, auch wenn diese im Ausland begangen werden. Dieser Schritt folgt auf eine Rede von Premierminister Lawrence Wong zum Nationalfeiertag, in der er versprach, härter gegen das Vaping vorzugehen und es als Drogenproblem zu behandeln, mit härteren Strafen. Dies spiegelt eine deutliche Verschärfung der Durchsetzung seit dem Verbot von Vaping in Singapur im Jahr 2018 wider.
(Quelle:The Straits Times)