Georgisches Gesetz über medizinisches Marihuana könnte die Behandlung von Patienten verändern
Zusammenfassung
Die Legislative von Georgia hat einen Gesetzentwurf (SB 220) verabschiedet, der das staatliche Programm für medizinisches Marihuana grundlegend verändern würde. Derzeit beschränkt Georgia medizinisches Cannabis auf Produkte mit einem THC-Gehalt von bis zu 5 %. Die vorgeschlagenen Änderungen würden diese THC-Grenze abschaffen und registrierten Patienten das Verdampfen von medizinischem Cannabis zur schnelleren Linderung ermöglichen. Befürworter, wie Shannon Cloud, argumentieren, dass dies den Patienten mit qualifizierenden Erkrankungen dringend benötigte Flexibilität und ein schnelleres Symptommanagement bieten würde. Gegner, wie Senator Ed Setzler, äußern Bedenken hinsichtlich des potenziellen Suchtpotenzials und der Risiken für die öffentliche Gesundheit, die mit höheren THC-Werten verbunden sind. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, den Zugang und die Akzeptanzrate zu erhöhen, die derzeit unter den 42 Bundesstaaten mit medizinischem Marihuana am niedrigsten sind und etwa 34.500 registrierte Patienten umfassen. SB 220 würde außerdem „Low THC Oil“ in „medizinisches Cannabis“ umbenennen und Lupus zur Liste der qualifizierenden Erkrankungen hinzufügen. Der Gesetzentwurf liegt nun zur Entscheidung bei Gouverneur Brian Kemp.
(Quelle:Augusta Chronicle)