E-Zigaretten-Aromen und Geräte entscheidend für molekulare Veränderungen beim Vaping
Zusammenfassung
Eine in der Fachzeitschrift Frontiers in Oncology veröffentlichte Studie zeigt, dass regelmäßiges Vaping die Aktivität von 3.124 Genen verändert. Die Forscher stellten fest, dass 66,6 % dieser molekularen Veränderungen mit den verwendeten Aromen und Gerätetypen zusammenhängen und weniger mit der Häufigkeit oder Intensität des Konsums. Insbesondere Fruchtaromen, die Kombination mehrerer Aromen sowie fortschrittliche nachfüllbare Geräte, sogenannte "Mods", waren mit den stärksten Veränderungen der Genexpression verbunden.
Eine bioinformatische Analyse verknüpfte diese Genveränderungen mit verschiedenen Gesundheitsrisiken, wobei Krebs die höchste Anzahl an betroffenen Genen aufwies, gefolgt von endokrinen, gastrointestinalen und neurologischen Erkrankungen. Der leitende Autor Ahmad Besaratinia, PhD, empfiehlt den Regulierungsbehörden, einschließlich der FDA, E-Zigarettenprodukte detaillierter zu prüfen und dabei besonders auf die chemische Zusammensetzung der Aromen und die Gerätekonfiguration zu achten, um potenzielle langfristige Gesundheitsschäden zu minimieren.
(Quelle:Mirage News)