Experten warnen: Vaping verändert Gene, Fruchtaromen richten den größten Schaden an
Zusammenfassung
In der Fachzeitschrift Frontiers in Oncology veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen, dass regelmäßiges Vaping die Aktivität von 3.124 Genen verändert. Die Studie ergab, dass zwei Drittel dieser genetischen Veränderungen mit den verwendeten Aromen und Gerätetypen zusammenhängen und weniger mit der Häufigkeit des Konsums. Insbesondere Fruchtaromen und fortschrittliche, nachfüllbare Geräte, sogenannte "Mods", waren mit den signifikantesten Veränderungen der Genexpression verbunden.
Eine bioinformatische Analyse brachte diese Genveränderungen mit potenziellen Risiken für Krebs, endokrine Störungen, Magen-Darm-Erkrankungen und neurologische Erkrankungen in Verbindung. Der leitende Autor Ahmad Besaratinia empfiehlt den Regulierungsbehörden, einschließlich der FDA, E-Zigarettenprodukte detaillierter zu prüfen und dabei besonders auf die chemische Zusammensetzung der Aromen und die Geräteeigenschaften zu achten, um potenzielle Gesundheitsschäden zu minimieren.
(Quelle:Caledonian Record)