USM-Giftzentrum warnt vor zunehmendem Missbrauch von Vapes für Drogenkonsum
Zusammenfassung
Das Giftzentrum der Universität Sains Malaysia (USM) hat gewarnt, dass Vape-Geräte zunehmend missbraucht werden, um Drogen und illegale Substanzen zu konsumieren, was insbesondere bei Kindern und Jugendlichen gesundheitliche und sicherheitsrelevante Bedenken aufwirft. Dr. Nur Azzalia Kamaruzaman, Direktorin des National Poison Centre (NPC), sagte, dass Vape-Produkte nicht mehr ausschließlich als Nikotinliefergeräte genutzt werden, sondern auch zu einem Tor zum Drogenmissbrauch bei jungen Menschen werden. Sie betonte, dass die rasche Entwicklung von Vape-Produkten die Überwachung und Regulierung erschwert, da die eingesetzten Substanzen ständig wechseln. Zu den betroffenen Substanzen gehören synthetische Drogen wie synthetisches Cannabis, Fentanyl und Etomidat, die extrem potente Wirkungen haben und oft mit herkömmlichen klinischen Ansätzen schwer zu behandeln sind. Die Situation wird durch den Anstieg des Vape-Konsums bei Teenagern verschärft, der von 9,8 % im Jahr 2017 auf 14,9 % im Jahr 2022 stieg. Dr. Nur Azzalia wies darauf hin, dass die Daten zu Vape-bezogenen Vergiftungsfällen die tatsächliche Situation in Malaysia nicht widerspiegeln, da sie sich ausschließlich auf Anfragen zur Vergiftungsbehandlung handeln. Sie bezeichnete die Situation als eine "Zeitbombe", die zu einer größeren Gesundheitskrise führen könnte. Daher unterstützt das PRN die Bemühungen des Gesundheitsministeriums (MOH) und die Forderungen der Polizei (PDRM), Vape-Produkte zu verbieten, um die öffentliche Gesundheit und Sicherheit, insbesondere bei der jüngeren Generation, zu schützen.
(Quelle:Thesun)