Vape-Verbot in Malaysia kritisiert, CCC fordert stattdessen strengere Durchsetzung
Zusammenfassung
Das Consumer Choice Center (CCC) hat auf Forderungen nach einem totalen Verbot von E-Zigaretten und Vape-Geräten nach der Entdeckung von drogenverseuchten Vape-Flüssigkeiten reagiert. Tarmizi Anuwar, der Associate des CCC in Malaysia, argumentierte, dass das Problem als Angelegenheit der Drogenbekämpfung behandelt werden sollte und nicht als Grund für ein umfassendes Verbot. Er betonte, dass ein totales Verbot keine ernsthafte Durchsetzungsstrategie sei und Verbraucher zu Sündenböcken für Versagen der Durchsetzung machen könne. Das CCC wies darauf hin, dass das Kernproblem in Lücken der Durchsetzung liege, wie etwa in der schwachen Überwachung, dem Produkttest und der Kontrolle der Lieferkette, anstatt im Verhalten der Verbraucher. Die Gruppe warnte davor, dass ein Verbot ähnliche Probleme verursachen könnte wie bei anderen regulierten Produkten, und verwies auf die Ausbreitung des illegalen Zigarettenmarktes in Malaysia als Warnsignal, dass die Nachfrage unter Verbotten nicht verschwindet. Stattdessen forderte das CCC strengere Durchsetzungsmaßnahmen, einschließlich Produkttests, Lizenzkontrollen, Inspektionen von Händlern und koordinierter Aktion zwischen verschiedenen Behörden. Das CCC kam zu dem Schluss, dass eine stärkere Durchsetzung, nicht ein Verbot, der effektivste Weg ist, um die öffentliche Gesundheit zu schützen, während die Verbraucherfreiheit erhalten bleibt.
(Quelle:Businesstoday | Malaysia)