Vaping-Krebsbomben legen Bundesbehörden unter Druck
Zusammenfassung
Eine internationale Gruppe von Krebsforschern hat in der Fachzeitschrift Carcinogenesis eine Überprüfung veröffentlicht, die nahelegt, dass nikotinhaltige E-Zigaretten wahrscheinlich krebserregend sind und eine unbestimmte Belastung an Mund- und Lungenkrebs verursachen. Die Analyse, die von der University of New South Wales geleitet wurde, wertete Daten aus menschlichen Biomarker-Studien, Tierversuchen und Laborarbeiten aus und wies DNA-Schäden, oxidativen Stress und Gewebsentzündungen in Mund- und Atemwegen nach. Die Ergebnisse haben die öffentliche Debatte über jugendliches Vaping und Bundespolitik neu entfacht, insbesondere da US-Bundesbehörden kürzlich ihre Durchsetzungsstrategien geändert und Marketinggenehmigungen für geschmacksgebundene Produkte erteilt haben. Unabhängige Wissenschaftler haben jedoch kritisiert, dass die Überprüfung die verfügbaren Beweise übertreibt und nicht den Standardmethoden einer systematischen Überprüfung folgte. Gesundheitsorganisationen empfehlen weiterhin, dass Nichtraucher, insbesondere junge Menschen, E-Zigaretten vermeiden sollten.
(Quelle:Hoodline)