2FIRSTS | Seitas Julia Neumaier sagt, Frankreich sollte den Zugang zu E-Zigaretten regulieren, nicht die neutrale Verpackung
Zusammenfassung
Julia Neumaier, Geschäftsführerin von Seita (dem französischen Tochterunternehmen von Imperial Brands), spricht sich gegen den französischen Gesetzentwurf Nr. 2726 aus, der eine neutrale Verpackungspflicht für Tabak- und E-Zigarettenprodukte vorsieht. Sie betont, dass die Industrie zwar für verantwortungsbewusstes Marketing bürge stehen müsse, der Fokus der Regulierung jedoch auf der Altersverifizierung und der Kontrolle der Vertriebskanäle liegen sollte, anstatt auf den Methoden der Tabakkontrolle.
Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die kommerzielle Attraktivität von Vaping-Produkten zu verringern, da diese durch auffällige Farben und jugendgerechte Designs als Werbemittel fungieren könnten. Die Regelung würde alle E-Zigarettenprodukte umfassen.
Andere Branchenvertreter, wie Oneshot Media, unterstützen zwar eine verantwortungsvollere Gestaltung, hinterfragen jedoch die Anwendung von Tabak-Regulierungsinstrumenten auf das Vaping, da dieses als Teil der Schadensminimierung für erwachsene Raucher gilt.
(Quelle:2Firsts)