Spanien plant ein Rauchverbot auf Barterrassen, Parks und Stränden
Zusammenfassung
Die spanische Minderheitsregierung hat ein Entwurfsgesetz verabschiedet, das das Rauchen und Dampfen in Außenbereichen wie Bar‑Terrassen, Parks, Universitätsgeländen und Stränden verbietet. Das Gesetz schließt Minderjährige vom Konsum von Tabak aus, untersagt Werbung und Sponsoring und gilt innerhalb eines 15‑Meter‑Radius um öffentliche Gebäude, Gesundheitszentren, Schulen, Museen, Bibliotheken, Sportstätten und Spielplätze. Es erstreckt sich auf Bushaltestellen, Bahnanlagen, öffentliche Schwimmbäder, Open‑Air‑Events, Nationalparks, Arbeitsplätze und Fahrzeuge und richtet sich insbesondere gegen Terrassen von Restaurants und Cafés, wo das Rauchen üblich ist. Gesundheitsministerin Monica García erklärte, das Ziel sei der Schutz der öffentlichen Gesundheit, die Reduzierung rauchbedingter Todesfälle und Einsparungen von 100 bis 200 Millionen Euro im Gesundheitswesen. Das Gesetz verbietet auch E‑Zigaretten, Vapes, Shisha und andere rauchähnliche Produkte, mit Ausnahme von Nikotinpouches für Minderjährige. Der Entwurf muss noch vom Parlament genehmigt werden und dürfte auf Widerstand der Gastronomiebranche stoßen.
(Quelle:The Local Spain)