Mit synthetischen Drogen versehene E‑Liquids führen laut Experten zu Halluzinationen, Krampfanfällen und "zombieähnlichen" Effekten
Zusammenfassung
Der Vorfall begann mit einem im Mai viral gewordenen Video, in dem zwei junge Männer während eines Live‑Streams auf einer Social‑Media-Plattform E‑Liquids inhalieren und seltsam wirken – einer wirkt benommen, der andere unbeweglich. Zuschauer verbanden das merkwürdige Verhalten sofort mit dem Straßendung „piu‑piu“, einer synthetischen Substanz, die angeblich in E‑Liquids gemischt wird. Das Video löste breite Besorgnis aus, da der Stoff schnelle Halluzinationen, Krampfanfälle, Herz‑ und Atemprobleme sowie einen „zombieähnlichen“ Zustand hervorrufen soll.
Behörden, darunter die Polizei von Selangor und die National Anti‑Drug Agency Malaysias, haben gewarnt, dass die Leichtversteckbarkeit und der niedrige Preis des Wirkstoffs die Gefahr für Jugendliche erhöhen. Experten betonen, dass die Beliebtheit des Vapings das Risiko synthetischer Drogenabusus verschleiert und dass Prävention strengere Regulierung, Gesundheitsbildung und Unterstützung für gefährdete Jugendliche erfordert. Der Fall verdeutlicht den wachsenden Anteil synthetischer Drogen in den Drogen‑Missbrauchsstatistiken Malaysias und die Notwendigkeit einer umfassenden öffentlichen Gesundheitsstrategie.
(Quelle:Malay Mail)