Vaping wird wahrscheinlich die Zukunft des Krebses neu gestalten
Zusammenfassung
Eine neue Studie, die im Juli 2026 in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Nutzung von E‑Zigaretten stark zugenommen hat, während das Rauchen von Zigaretten, besonders bei 18‑bis‑34‑Jährigen, deutlich zurückgegangen ist. Die Forscher stellten fest, dass das gleichzeitige Rauchen von Zigaretten und das Dampfen nur selten vorkommt (2‑3 %) und dass das ausschließliche Dampfen die dominierende Form des Nikotinkonsums geworden ist. Sie argumentieren, dass E‑Zigaretten den Nutzern im Vergleich zu brennbarem Tabak weniger krebserzeugende Stoffe aussetzen und die Verschiebung daher die zukünftige Krebsbelastung in den USA erheblich senken könnte. Das Team entwickelte einen Populations‑Risiko‑Index, der das relative Krebsrisiko von Rauchen im Vergleich zu anderen Nikotinprodukten vergleicht; ein steigender Quotient bedeutet, dass mehr Menschen das Rauchen durch risikoärmere Alternativen ersetzen. Die Autoren betonen, dass ältere Raucher weniger bereit sind, zu wechseln, und damit die größte potenzielle Gesundheitsgewinne verpassen. Die Studie wurde vom National Cancer Institute und der FDA finanziert, ohne Unterstützung der Industrie.
(Quelle:Headtopics)