Tabakgesetz: Dhlomo fordert einen Ansatz zur Schadensminimierung
Zusammenfassung
Sibongiseni Dhlomo, ehemaliger Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Parlaments, fordert einen Ansatz zur Schadensminimierung im Rahmen des Gesetzes zur Kontrolle von Tabakprodukten und elektronischen Abgabesystemen. Er argumentiert, dass die Regierung Menschen dabei unterstützen sollte, zu weniger schädlichen Nikotinalternativen zu wechseln, anstatt lediglich riskantes Verhalten zu verbieten, ähnlich wie bei der HIV-Prävention.
Bei einer Veranstaltung in Johannesburg betonte Dhlomo, dass öffentliche Konsultationen und wissenschaftliche Erkenntnisse die Gesetzgebung beeinflusst haben, insbesondere die Unterscheidung zwischen brennbarem Tabak und nicht brennbaren Nikotinprodukten. Gauteng Health MEC Faith Mazibuko unterstützte diesen Ansatz und betonte, dass Schadensminimierung den schrittweisen Verhaltenswandel anerkennt.
Weitere Experten, darunter Dr. Bandile Masuku und Buhle Binta von Philip Morris International, verglichen die Schadensminimierung mit dem Anschnallen im Auto: Das Risiko wird nicht eliminiert, aber die Gefahr schwerer Verletzungen wird erheblich reduziert. Die Diskussion unterstrich die Notwendigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage für politische Entscheidungen zu nutzen.
(Quelle:IOL)