Hochriskante Cannabinoide in Vapes und Edibles entdeckt
Zusammenfassung
Der irische Gesundheitsdienst (HSE) hat in E-Zigaretten, Vape-Liquids und essbaren Produkten hochriskante Cannabinoide nachgewiesen, darunter semi-synthetisches HHC und hochwirksame synthetische Verbindungen. Die Analysen des National Drug Treatment Centre Laboratory zeigen, dass viele in Geschäften oder auf dem Schwarzmarkt verkauften Produkte Substanzen enthalten, die mit schweren körperlichen und psychischen Schäden wie Psychosen, Bewusstlosigkeit und Lungenerkrankungen in Verbindung gebracht werden.
Medizinische Experten, darunter Professor Matthew Sadlier und Professor Colin O'Gara, äußerten große Besorgnis über die Auswirkungen auf junge Menschen. Sie wiesen darauf hin, dass einige als Nikotin-Vapes deklarierte Produkte manipuliert worden sein könnten, um Cannabinoide zu enthalten, was zu unvorhersehbaren und gefährlichen Wirkungen führt. Experten forderten eine stärkere "Primärprävention" und eine bessere Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren dieser Substanzen.
Zudem wurde die aktuelle Regierungspolitik als unwirksam kritisiert. Obwohl Substanzen wie HHC bereits verboten wurden, tauchen ständig neue semi-synthetische Derivate auf. Es gibt dringende Forderungen nach einer verstärkten Strafverfolgung gegen illegale Anbieter und einer robusteren Gesetzgebung, um der schnellen Entwicklung dieser psychoaktiven Substanzen entgegenzuwirken.
(Quelle:Rte.ie)