EU Handelsabteilung steht unter Verdacht, Kontakte zur Tabakindustrie zu pflegen
Zusammenfassung
Die Europäische Ombudsfrau Teresa Anjinho hat eine Untersuchung (Fall 1036/2026/AML) in die Interaktionen der Europäischen Kommission’s Direktorate-General für Handel (DG TRADE) mit der Tabakindustrie eingeleitet. Der Schritt folgt einer Beschwerde einer zivilgesellschaftlichen Organisation, die regelmäßige, unnötige und undurchsichtige Kontakte behauptet, die gegen die EU-Verpflichtungen unter dem WHO-Rahmenübereinkommen zum Tabakkontrollrecht (FCTC) verstoßen könnten. Die Ombudsfrau hat die Kommission aufgefordert, Dokumente zu den Kontakten bereitzustellen, um die Einhaltung von Transparenz- und Verwaltungsanforderungen zu prüfen. Die Untersuchung ist noch im Gange, und es liegen noch keine Feststellungen von Fehlverwaltung vor. Dies folgt einer Untersuchung 2023, in der die Ombudsfrau Fehlverwaltung bei der Handhabung der Tabaklobby-Transparenz feststellte. Der aktuelle Fall konzentriert sich auf die Praktiken der DG TRADE und ob sie die Tabakkontrollpolitiken untergraben, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Das FCTC erfordert, unnötige Interaktionen zu begrenzen und notwendige Kontakte transparent zu gestalten.
(Quelle:2Firsts)