Wie man die Stimme der Vape-Generation gewinnt
Zusammenfassung
Der Artikel argumentiert, dass die Demokraten die Realität des Dampfens unter jungen Amerikanern anerkennen sollten, anstatt moralisch dagegen zu predigen. Fast jeder fünfte junge Erwachsene dampft mittlerweile, und Dampfen ist am häufigsten bei Amerikanern unter 30 Jahren verbreitet – eine Gruppe, die demokratische Kongresskandidaten deutlich bevorzugt. Der Autor Svante Myrick stützt sich auf seine Erfahrung als Bürgermeister von Ithaca während der Opioidkrise, wo er gelernt hat, dass Verurteilung und moralisches Urteil keine Alternative zu evidenzbasierten Politikansätzen sind. Er verweist auf Aussagen der FDA zum Risikospektrum bei Tabakprodukten, die FDA-Zulassung von Zyn-Nikotinbeuteln mit modifiziertem Risikohinweis sowie JAMA-Studien, die zeigen, dass E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung wirksamer sind als herkömmliche Nikotinersatztherapien. Obwohl Nikotin süchtig macht und Dampfen nicht harmlos ist, plädiert der Autor für vernünftige Regelungen wie Altersverifizierung, Herstellungsstandards und Beschränkungen für Werbung an Kinder. Er schließt, dass die Demokraten die Chance haben, sich als fürsorglich und nicht wertend zu positionieren, indem sie pragmatische Politik unterstützen, die junge Wähler dort abholt, wo sie stehen.
(Quelle:The Hill)