Vapotage: Das CNCT antwortet auf die mediale Offensive der Fivape
Zusammenfassung
Der Nationale Ausschuss gegen das Rauchen (CNCT) hat auf eine von der französischen Interprofessionellen Vereinigung für das Dampfen (Fivape) gestartete Medienkampagne gegen die Aufnahme von Vaping-Produkten in das Haushaltsgesetz reagiert. Das CNCT kritisiert die Kampagne der Fivape als Lobbyarbeit, die unvollständige und ungenaue Informationen verbreitet, insbesondere in Bezug auf die mit dem Dampfen verbundenen Risiken. Sie bestreiten die Behauptung der Fivape einer Risikoreduktion von 95 % im Vergleich zum Tabak und verweisen auf eine veraltete und diskreditierte Methodik und betonen das Problem des gleichzeitigen Konsums von E-Zigaretten und herkömmlichen Zigaretten. Das CNCT verurteilt auch die alarmistische Rhetorik der Kampagne und betont die Notwendigkeit einer öffentlichen Debatte, die auf unabhängigen wissenschaftlichen Daten und der öffentlichen Gesundheit basiert, anstatt auf industriellen Interessen. Sie warnen vor der zunehmenden Normalisierung des Dampfens, insbesondere bei Jugendlichen, und grenzen das Dampfen von zugelassenen Nikotinersatztherapien ab und fordern Vorschriften, die die öffentliche Gesundheit und die Suchtprävention in den Vordergrund stellen.
(Quelle:Génération sans tabac)