JAHRESÜBERSICHT - FACHINFO - Von Generationenverboten bis zu Outdoor-Beschränkungen: Wie Länder im Jahr 2025 die Gesetze zum Rauchen verschärften
Zusammenfassung
Im Laufe des Jahres 2025 haben zahlreiche Länder ihre Gesetze zum Rauchen deutlich verschärft und dabei über traditionelle Beschränkungen in Bars und Büros hinausgegangen, um öffentliche Räume im Freien, den Zugang zu Nikotinprodukten und Maßnahmen zur Verhinderung des Rauchens bei Jugendlichen einzubeziehen. Die Malediven führten ein bahnbrechendes Generationenverbot ein, das den Verkauf von Tabak an Personen, die nach 2007 geboren wurden, verbietet. Belgien verbot Einweg-E-Zigaretten, während Frankreich die Rauchverbote im Freien auf Bereiche ausweitete, die häufig von Kindern besucht werden. Mexiko schlug harte Strafen für Straftaten im Zusammenhang mit E-Zigaretten vor, und Mailand führte ein umfassendes Rauchverbot im Freien ein. Experten betonen, dass diese Gesetze in erster Linie Nichtraucher schützen und oft auf starken Widerstand der Tabakindustrie stoßen, was ihre Wirksamkeit signalisiert. Das Rahmenübereinkommen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Tabakkontrolle (FCTC) bleibt ein wichtiges Instrument für Regierungen, die den Tabakkonsum reduzieren wollen, wobei ein globaler Rückgang des Tabakkonsums zwischen 2010 und 2024 beobachtet wurde, obwohl die Dampfraten, insbesondere bei Jugendlichen, steigen. Es sind weiterhin Anstrengungen geplant, um die Einmischung der Industrie zu bekämpfen und die Maßnahmen zur Tabakkontrolle weltweit zu stärken.
(Quelle:Anadolu Ajansı)