China verschärft die Vorschriften für E-Zigaretten, um Nichteinhaltung zu bekämpfen
Zusammenfassung
China verstärkt seine regulatorische Kontrolle über die E-Zigarettenindustrie, um Probleme wie Überkapazitäten, heftigen Wettbewerb und Nichteinhaltung von Exportbestimmungen anzugehen. Die neue Gesetzesentwurf, veröffentlicht von der nationalen Tabakbehörde, folgt auf eine kürzlich erlassene Stellungnahme des Staatsrats, die E-Zigaretten und Nikotinbeutel unter strengere Aufsicht stellt. Ein Hauptanliegen ist der sogenannte “Involution”-Wettbewerb – ein selbstzerstörerischer Kreislauf von Preiskämpfen und sinkenden Gewinnmargen –, den die Regierung durch die Beschränkung von Investitionen und Produktionsausweitungen eindämmen will. Konkret werden keine neuen E-Zigarettenprojekte genehmigt, und bestehende Anlagen dürfen ihre Produktionskapazität weder durch Verlagerung noch durch Rekonstruktion oder technische Renovierungen erhöhen. Unternehmen müssen innerhalb ihrer genehmigten Produktionsgrenzen arbeiten, und jede Anpassung bedarf weiterer Genehmigung und aktualisierter Lizenzierung. Dieser Schritt spiegelt Chinas umfassendere Bemühungen wider, seine regulatorische Macht über den Tabaksektor zu stärken, der derzeit ein faktisches Monopol genießt.
(Quelle:South China Morning Post)