Ein Fünftel der Vape-Shops verkauft Suchtprodukte an Kinder, Inspektionen zeigen
Zusammenfassung
Mehr als ein Fünftel der getesteten Vape-Shops in Irland verkauft stark süchtig machende Vaping-Geräte an Kinder und verstößt damit gegen ein Verbot des Verkaufs an unter 18-Jährige, das 2023 in Kraft trat. Zwischen Januar und Oktober letzten Jahres wurden 51 Einzelhändler dabei erwischt, Vapes an Kinder zu verkaufen, was mehr als 22 % der 224 Geschäfte entspricht, die von der National Environmental Health Service der HSE inspiziert wurden. Seit März 2024 führt die HSE 'Testkäufe' durch und stellte fest, dass 40 Einzelhändler im Jahr 2024 Produkte an Minderjährige verkauften, was auf 51 Einzelhändler von 224 Tests in den ersten zehn Monaten des letzten Jahres anstieg. Einzelhändler, die beim Verkauf von Vapes an unter 18-Jährige erwischt werden, müssen mit einer Geldstrafe von bis zu 4.000 € und einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten rechnen. Darüber hinaus wurden 14 Verkaufsverbote für den Verkauf nicht zugelassener Vapes erlassen und 36 nach 496 Inspektionen. Ein geplantes Gesetz zielt darauf ab, Einweg-Vapes zu verbieten und Aromen und Verpackungen einzuschränken, um die Attraktivität für Kinder zu verringern, aber einige, wie z. B. der Abgeordnete Malcolm Byrne, plädieren für ein vollständiges Verbot von hellfarbenen und aromatisierten Geräten.
(Quelle:The Irish Times)