2FIRSTS | Frankreich streicht Klausel zur Dampfregulierung aus dem Finanzgesetz 2026 nach Anwendung von Artikel 49.3
Zusammenfassung
Die französische Regierung hat eine Bestimmung im Finanzgesetz 2026, die auf die Regulierung von Vaping-Produkten abzielte, aufgegeben, nachdem sie am 20. Januar Artikel 49.3 zur Sicherstellung der staatlichen Verantwortung für den „Erlös“-Teil des Staatshaushalts in Anspruch genommen hatte. Artikel 23, der eine Überarbeitung der Tabakbesteuerung und die Einführung einer neuen Steuer auf E-Liquids vorschah, wurde nach Verhandlungen entfernt. Die Bestimmung sah auch eine strengere Regulierung von Vaping-Produkten vor, einschließlich verbesserter Gesundheits- und Rückverfolgbarkeitsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Exposition und Zugänglichkeit – insbesondere für junge Menschen. Sowohl der Verband der Tabakhändler als auch die E-Liquid-Industrieverbände äußerten ihre Enttäuschung und äußerten Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit und der Notwendigkeit eines sicheren Vertriebsrahmens. France Vapotage argumentierte, die gestrichene parlamentarische Version hätte einen maßgeschneiderten regulatorischen Weg für den Vaping-Sektor unterstützt.
(Quelle:2Firsts)