Südafrikas Tabak- und Vaping-Gesetz wird voraussichtlich noch mindestens ein Jahr auf sich warten lassen
Zusammenfassung
Professor Lekan Ayo-Yusuf von der Universität Pretoria schätzt, dass das südafrikanische Gesetz zur Kontrolle von Tabakprodukten und elektronischen Nikotinabgabesystemen voraussichtlich nicht vor mindestens einem weiteren Jahr in Kraft treten wird, wobei auch die Umsetzung von Vorschriften sich verzögern wird. Ayo-Yusuf führt diese Verzögerungen auf Desinformation, politische Ablenkungen und mangelnde Dringlichkeit innerhalb des parlamentarischen Prozesses zurück. Er argumentiert, dass dieser langsame Fortschritt der Tabak- und Vapingindustrie zugute kommt, da eine regulatorische Lücke entsteht, während elektronische Zigaretten immer beliebter werden, insbesondere bei jungen Menschen. Während er die Notwendigkeit der Bekämpfung des illegalen Zigarettenhandels anerkennt, betont Ayo-Yusuf, dass die Tabakkontrolle in erster Linie eine Frage der öffentlichen Gesundheit ist. Das Gesetz hat kürzlich Unterstützung von der uMkhonto weSizwe (MK) Partei erhalten, die es als vorteilhaft für die Armen und unterstützend für die Entwicklung ansieht, da sie glaubt, dass eine starke Tabakkontrolle die Gesundheitskosten senkt und das öffentliche Wohl schützt, und dass der illegale Handel durch Durchsetzung bekämpft werden sollte.
(Quelle:Tobacco Reporter)