2FIRSTS | PMI sieht sich in Indien einem Rückschlag gegenüber: Globale regulatorische Fragmentierung erschwert den Übergang zu rauchfreien Produkten
Zusammenfassung
Philip Morris International (PMI) hat in Indien einen Rückschlag erlitten, da die Regierung ihr Verbot von E-Zigaretten und erhitzten Tabakprodukten von 2019 beibehält, trotz der mehrjährigen Lobbying-Bemühungen des Unternehmens. Reuters berichtete, dass das indische Gesundheitsministerium keine Pläne hat, das Verbot aufzuheben oder zu ändern, und evidenzbasierte Maßnahmen zur Tabakkontrolle priorisiert. Der Marktanteil von PMI in Indien ist zwar von 1,75 % im Jahr 2019 auf 7,6 % im Jahr 2024 gestiegen, wird aber durch das regulatorische Umfeld bedroht. Im Gegensatz dazu hat Taiwan seinen Markt für erhitzten Tabak unter strengen Auflagen bedingt geöffnet, während Japan mit Tabaksteuern konfrontiert ist, die das Wachstum beeinträchtigen könnten. Diese Divergenz der globalen Vorschriften stellt eine erhebliche Herausforderung für die Strategie von PMI dar, auf rauchfreie Produkte umzusteigen, und könnte das zukünftige Wachstumspotenzial des Unternehmens einschränken. Dies unterstreicht die Bedeutung der Navigation durch unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen.
(Quelle:2Firsts)