Gesetzgeber drängen auf Gesetzesentwurf zur Schließung von Steuerschlupflöchern bei Vapes
Zusammenfassung
Philippinische Gesetzgeber bringen einen Gesetzentwurf, HB 5207, voran, um das Steuersystem für Verdampferprodukte zu vereinheitlichen und so schätzungsweise 14,8 Milliarden Pesos an jährlich verlorenen Einnahmen zurückzugewinnen. Derzeit wird Nikotinsalz deutlich höher besteuert als Freebase-Nikotin (60,20 Pesos gegenüber 6,95 Pesos pro Milliliter), was zu Falschangaben und Steuerhinterziehung anregt. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, diese Diskrepanz durch die Anwendung eines einheitlichen Steuersatzes auf alle Verdampferprodukte, unabhängig vom Nikotintyp, zu beseitigen. Befürworter argumentieren, dass dies den Wettbewerb für seriöse Unternehmen auf gleiches Niveau bringt, illegalen Handel verhindert und einen fairen Wettbewerb gewährleistet. Bedenken wurden hinsichtlich der mangelnden technischen Kapazität zur Unterscheidung zwischen Nikotintypen und der anhaltenden Verfügbarkeit nicht konformer Produkte trotz Vorschriften geäußert. Branchenvertreter, wie die Philippine E-cigarette Industry Association (PECIA), unterstützen die Steuervereinheitlichung, plädieren jedoch gegen die Besteuerung von Verdampfergeräten und betonen die Prinzipien der Schadensminimierung und eine risikogerechte Besteuerung.
(Quelle:Manila Bulletin)