Philippinen werden von Gesundheitsexperten aufgefordert, der regionalen Bewegung zum Verbot von Vaping zu folgen
Zusammenfassung
HealthJustice Philippines fordert die philippinische Regierung auf, Vaping-Produkte zu verbieten, in Anlehnung an die Maßnahmen von Thailand, Singapur, Myanmar, Kambodscha, Laos und Vietnam. Dieser Aufruf fällt mit dem 25-jährigen Jubiläum der Southeast Asia Tobacco Control Alliance (SEATCA) zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit eines stärkeren Schutzes der öffentlichen Gesundheit, insbesondere für junge Menschen. Die Organisation verweist auf steigende Vaping-Raten unter philippinischen Schülern (über 14 % der 13- bis 15-Jährigen) und den ersten EVALI-bedingten Todesfall im Jahr 2024 als Beweis für die Risiken. HealthJustice betont auch die erhebliche Einflussnahme der Tabakindustrie auf die philippinische Gesundheitspolitik und nennt Beispiele für Spenden und die Ernennung ehemaliger Branchenvertreter in Schlüsselpositionen der Regierung. Während einige Vorschriften in Erwägung gezogen werden, wie z. B. Beschränkungen für offene Pods und E-Liquids, plädiert die Organisation für ein vollständiges Verbot aller Vaping-Produkte, um den Schutz der öffentlichen Gesundheit wirksam zu gewährleisten, im Einklang mit einem wachsenden globalen Trend zu strengeren Vorschriften und vollständigen Verboten.
(Quelle:Génération sans tabac)