Vergleich der Vape-Märkte in Schweden, Deutschland und Großbritannien
Zusammenfassung
Der Artikel untersucht die unterschiedliche Entwicklung der Vape-Märkte in Schweden, Deutschland und Großbritannien, trotz weitgehend vergleichbarer Vorschriften. Im Vereinigten Königreich kam es aufgrund etablierter Vertriebsnetze zu einer schnellen Akzeptanz, während der deutsche Markt später entstand und Zigaretten weiterhin dominierten. Der schwedische Markt ist durch die Verbreitung oraler Nikotinprodukte wie Snus begrenzt. Britische Vaper sind überwiegend ehemalige oder aktuelle Raucher mit einer starken Präferenz für Online-Käufe und geringer Markentreue. Schwedische Vaper legen Wert auf Diskretion, beeinflusst durch die bereits vorhandenen oralen Nikotinalternativen. Der deutsche Markt wächst, mit einer größeren Überschneidung zwischen Vaping und Rauchen sowie einem stärkeren sozialen Einfluss bei der Akzeptanz. Die Raucherentwöhnung ist ein wichtiger Motivator für Vaping in allen drei Ländern, wobei der soziale Einfluss in Schweden besonders stark ist. Wären Vapes nicht verfügbar, wären Zigaretten die häufigste Alternative, wobei die Präferenzen je nach Land variieren – oraler Tabak in Schweden und eine vielfältigere Auswahl an Alternativen in Deutschland. Die Markentreue ist auf allen Märkten gering, und die Recyclingquoten für Vape-Produkte sind schlecht, was durch die Beliebtheit von Einweg-Vapes verschärft wird.
(Quelle:London Post)