Gesundheitsministerium weist Forderungen der Tabakindustrie nach differenzierten Branchenvorschriften zurück
Zusammenfassung
Das südafrikanische nationale Gesundheitsministerium (NDoH) hat den Vorschlag der Tabakindustrie für eine differenzierte Regulierung zwischen Zigaretten und nikotinfreien Produkten abgelehnt. Das Ministerium befürwortete einen einzigen, konsolidierten regulatorischen Rahmen für Tabak und argumentierte gegen die Schaffung mehrerer Gesetze. Obwohl es die Anfrage der Industrie ablehnte, erklärte sich die NDoH bereit, neue Klauseln zur Bekämpfung des illegalen Handels zu prüfen, was durch umfangreiche Diskussionen im National Economic Development and Labour Council (Nedlac) angestoßen wurde. Das Ministerium wies Behauptungen zurück, dass Verdampferprodukte als Instrumente zur Schadensminderung dienen, und verwies auf Nutzungsmuster, die die Sucht verstärken, und hob die Rolle von Aromen bei der Anwerbung junger Nutzer hervor. Es lehnte auch die Lobbyarbeit der Industrie nach Ausnahmen ab, um neue Generationen von Produkten über verschiedene Medienplattformen zu vermarkten. Der vorgeschlagene Gesetzentwurf wird es Händlern ermöglichen, Hinweisschilder anzuzeigen, die auf den Verkauf von Tabakprodukten hinweisen, die Produkte müssen jedoch in nicht transparenten Behältern aufbewahrt werden. Unternehmen wie BAT South Africa und Philip Morris South Africa plädieren für wissenschaftlich fundierte Bestimmungen und argumentieren, dass E-Zigaretten eine weniger schädliche Alternative für erwachsene Raucher darstellen.
(Quelle:businessreport.co.za)