2FIRSTS | Sonderbericht | Belarus lehnt Vape-Verbot ab und entscheidet sich für strengere Marktregulierungen
Zusammenfassung
Belarus hat sich gegen ein umfassendes Verbot von Vapes entschieden, nachdem Präsident Lukaschenko Bedenken geäußert hatte, dass ein Verbot den Schwarzmarkt fördern und die Staatseinnahmen schädigen würde. Stattdessen werden die Behörden strengere Vorschriften einführen, die sich auf die Kontrolle des Großhandels und die Verschärfung der Lizenzierung für Importe und Produktion konzentrieren. Schätzungsweise 77 % der Einweg-Vapes gelangen derzeit illegal nach Belarus, was zu erheblichen Steuerausfällen führt – geschätzt auf rund 3 % des prognostizierten Haushaltsdefizits für 2026. Während Einzelhandelsgeschäfte bestehen bleiben, drohen ihnen mögliche Strafen für den Verkauf von minderwertigen Produkten, und die Gesetzgeber prüfen eine strafrechtliche Verfolgung des Verkaufs an Minderjährige. Der neue Ansatz zielt darauf ab, die Markttransparenz zu erhöhen und die Verbreitung schädlicher, nicht lizenzierter Produkte zu verhindern, während eine breite Einzelhandelspräsenz erhalten bleibt.
(Quelle:2Firsts)