Vaping-Verbot: Was Malaysia aus der neuesten Studie der französischen Gesundheitsbehörde lernen kann — Thanabalan Muniandy
Zusammenfassung
Während Malaysia ein landesweites Verbot von Vaping-Produkten in Erwägung zieht, legt eine aktuelle Überprüfung der französischen nationalen Gesundheitsbehörde ANSES einen anderen Ansatz nahe. ANSES untersuchte Hunderte wissenschaftlicher Arbeiten und kam zu dem Schluss, dass Vaping die Exposition gegenüber giftigen und krebserregenden Substanzen in Zigarettenrauch aufgrund des fehlenden Verbrennungsprozesses deutlich reduziert. Obwohl Vaping nicht risikofrei ist, sind die gesundheitlichen Auswirkungen im Allgemeinen weniger schwerwiegend als beim Rauchen. Die Glaubwürdigkeit der Studie beruht darauf, dass ANSES eine unabhängige staatliche Behörde ist, die für die Bewertung von Gesundheitsrisiken zuständig ist. Der Autor argumentiert, dass Malaysia ein vollständiges Verbot überdenken und sich stattdessen auf strengere Vorschriften und Schadensminimierung für bestehende Raucher konzentrieren sollte, da ein Verbot den Markt in den Untergrund treiben und zu einer Rückkehr zu schädlicheren Zigaretten führen könnte. Die Stärkung bestehender Gesetze in Bezug auf den Verkauf an Minderjährige, Produktstandards und illegale Flüssigkeiten sowie klare öffentliche Aufklärungskampagnen könnten eine effektivere Strategie sein.
(Quelle:Malay Mail)