UK führt ab Oktober 2026 eine Pauschalabgabe von 2,20 £ auf Vaping-Produkte ein
Zusammenfassung
Die britische Regierung wird ab dem 1. Oktober 2026 eine neue Verbrauchssteuer auf Vaping-Produkte einführen, die sogenannte Vaping Products Duty (VPD), wie im Finanzgesetz 2025–26 dargelegt. Diese Steuer wird eine Pauschale von 2,20 £ pro 10 Milliliter nikotinhaltiger Vaping-Flüssigkeit betragen, unabhängig von der Nikotinstärke. Die Regierung prognostiziert, dass diese Maßnahme erhebliche Einnahmen generieren wird, die von 135 Millionen £ im Jahr 2026–27 auf 565 Millionen £ im Jahr 2030–31 steigen werden, obwohl es anfängliche Kosten von 50 Millionen £ für die Umsetzung geben wird.
Das Ziel der Politik ist es, die Attraktivität des Vapings, insbesondere bei Jugendlichen und Nichtrauchern, zu verringern und gleichzeitig Raucher weiterhin zum Umstieg auf das Vaping als weniger schädliche Alternative zu ermutigen. Eine Pauschalstruktur wurde nach Konsultationen gewählt, um die Einhaltung für Unternehmen zu vereinfachen. Die VPD betrifft Hersteller, Importeure, Einzelhändler und die geschätzten 4 Millionen erwachsenen Vaper in Großbritannien.
Die Regierung räumt ein, dass einige Vaper möglicherweise wieder zu Tabak zurückkehren könnten, aber dies soll durch gleichzeitige Erhöhungen der Tabaksteuer gemildert werden. Die Verwaltungskosten, einschließlich IT-Systemen und Personal, werden auf 140 Millionen £ geschätzt. Die Auswirkungen der VPD werden überwacht, insbesondere in Bezug auf die Aufnahme bei Jugendlichen und das Ziel einer „rauchfreien Generation“.
(Quelle:London Business News | Londonlovesbusiness.com)