Verbot von Einweg-Vapes könnte einige junge Erwachsene dazu bringen, zu Zigaretten zu greifen
Zusammenfassung
Eine neue Studie der University of Bristol deutet darauf hin, dass das in Großbritannien geplante Verbot von Einweg-Vapes, das ab Juni 2025 in Kraft treten soll, unbeabsichtigte Folgen haben könnte. Eine qualitative Studie mit 22 jungen Erwachsenen (im Alter von 18 bis 30 Jahren) ergab, dass einige Teilnehmer, insbesondere solche, die sowohl Vapes als auch Zigaretten konsumieren, möglicherweise wieder mit dem Rauchen von Zigaretten beginnen oder ihren Konsum erhöhen könnten, anstatt auf wiederverwendbare Vapes umzusteigen. Viele Teilnehmer befürworteten das Verbot aufgrund der Bedenken hinsichtlich des steigenden Jugendvaping und planten, auf wiederverwendbare Geräte umzusteigen. Die Studie beleuchtete jedoch auch unterschiedliche Meinungen über die möglichen Auswirkungen auf den illegalen Markt. Die Forscher betonen die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen, um Verhaltensänderungen zu überwachen und potenzielle Schäden zu mindern, und weisen darauf hin, dass die Stichprobe der Studie hauptsächlich aus jungen, weißen Frauen bestand, was die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse einschränkt.
(Quelle:Medical News)