Risikogerechte Nikotinregulierung wird von globalen Gesundheitsexperten gefordert
Zusammenfassung
Globale Wissenschaftler und Experten für öffentliche Gesundheit fordern von den Regierungen die Einführung einer risikogerechten Regulierung von Nikotinprodukten. Sie argumentieren, dass die derzeitigen Maßnahmen zur Tabakkontrolle nicht ausreichen, um die Bedürfnisse von mehr als einer Milliarde Rauchern weltweit zu erfüllen. Dieser Aufruf wird durch neue wissenschaftliche und wirtschaftliche Erkenntnisse gestützt, die auf internationalen Konferenzen zur Reduzierung von Tabakschäden vorgestellt wurden und Strategien zur Beschleunigung des Rückgangs der Rauchraten untersuchten. Laut dem Global State of Tobacco Harm Reduction Bericht könnten durch den Übergang von Rauchern zu weniger schädlichen Alternativen große Reduzierungen der tabakbedingten Sterblichkeit erreicht werden. Schätzungen zufolge könnten bis 2060 die tabakbedingten Todesfälle um die Hälfte reduziert werden, wenn 20 % der weltweiten Raucher innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre auf risikoarme, rauchfreie Produkte umsteigen. Experten betonten, dass die globalen Tabakrichtlinien neu ausgerichtet werden müssen, um Innovationen zu priorisieren und die Verwendung von Alternativen wie E-Zigaretten, Nikotinbeuteln und erhitzten Tabakprodukten zu fördern.
(Quelle:SunStar Publishing Inc.)