DOH und Gesundheitsexperten fordern umfassendes Vape-Verbot zum Schutz der Jugend
Zusammenfassung
Das philippinische Gesundheitsministerium (DOH) und Gesundheitsexperten drängen auf ein umfassendes Verbot von Vapes, erhitzten Tabakprodukten (HTPs) und anderen Nikotinprodukten. Sie begründen dies mit dem steigenden Konsum bei Jugendlichen und erheblichen Gesundheitsrisiken. Während einer Senatsanhörung wurde hervorgehoben, dass mehrere südostasiatische Länder bereits Verbote erlassen haben, während die Philippinen, Malaysia und Indonesien diese Produkte lediglich regulieren. Experten betonen, dass Vapes nicht weniger schädlich als Zigaretten sind, da sie giftige Chemikalien enthalten und Risiken für Lungenkrankheiten, Herz-Kreislauf-Probleme und Krebs darstellen. Daten zeigen einen dramatischen Anstieg des Vapings bei Jugendlichen – über 1.000 % von 2021 bis 2023 – wobei Marketingstrategien speziell auf Kinder abzielen, durch ansprechende Aromen und Designs. Ehemalige DOH-Sekretäre unterstützen das Verbot, da sie befürchten, dass die Philippinen zu einer „globalen Aschenbecher“ für abgelehnte Vape-Produkte werden könnten. Der Senatsgesundheitsausschuss arbeitet an einem konsolidierten Gesetzentwurf, der ein vollständiges Verbot oder die Erhöhung des Mindestalters auf 21 oder 25 Jahre (von derzeit 18 Jahren) vorsehen könnte.
(Quelle:Rappler)