Vape-Verbote befeuern illegalen Markt – Experten
Zusammenfassung
Experten auf einer kürzlichen Konferenz betonten die unbeabsichtigten Folgen von Vape-Verboten und argumentierten, dass diese den illegalen Handel fördern und die traditionelle Zigarettenindustrie schützen. Dr. David Khayat warnte, dass ein Verbot zu Schwarzmarktaktivitäten führt, und nannte Beispiele in Südostasien, wo Verbote den illegalen Verkauf von E-Zigaretten nicht gestoppt haben. Dr. Lorenzo Mata Jr. wies darauf hin, dass der verbotsorientierte Ansatz der WHO die globalen Rauchraten nicht wesentlich gesenkt hat, die trotz jahrzehntelanger Tabakkontrollbemühungen weiterhin über eine Milliarde liegen. Das Problem ist besonders akut in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in denen Raucher keinen Zugang zu Alternativen haben. Forscher stellten fest, dass Länder wie die USA und Neuseeland, die das Vaping in ihre Entwöhnungsstrategien integrieren, schnellere Rückgänge beim Zigarettenkonsum verzeichnet haben, während strengere Verbote in asiatischen Ländern die Tabakkontrolle behindern könnten. Der globale Bericht über den Stand der Tabakreduktion betont, dass Tabakkonsum acht Millionen Todesfälle pro Jahr verursacht und warnt davor, dass hohe Steuern und Verbote ein 'Missverständnis über den Schaden' verursachen und Raucher davon abhalten könnten, auf weniger schädliche Optionen umzusteigen.
(Quelle:The Manila Times)