Mann gewinnt 22.000 £ nach ungerechtfertigter Kündigung wegen angeblichen Dampfens auf Toiletten
Zusammenfassung
Luke Billings, ein ehemaliger Nestle-Mitarbeiter mit 11 Jahren Betriebszugehörigkeit, wurde 22.216,72 £ zugesprochen, nachdem er aufgrund angeblichen Dampfens auf den Firmentoiletten ungerechtfertigt entlassen worden war. Der Vorfall im Oktober 2023 löste einen Feueralarm aus, der eine Evakuierung und Produktionsunterbrechung verursachte. Obwohl CCTV-Aufnahmen darauf hindeuteten, dass Mr. Billings verantwortlich war, bestritt er das Dampfen bei der Arbeit und räumte lediglich gelegentliches Dampfen am Wochenende zu Hause ein. Das Gericht erkannte eine ordnungsgemäße interne Untersuchung an, stellte jedoch fest, dass die Kündigung ungerechtfertigt war, da Mr. Billings’ Weigerung, sich zu entschuldigen, anstatt die Tat selbst, der Hauptgrund für die harte Strafe zu sein schien. Darüber hinaus stellte das Gericht fest, dass die Kündigung angesichts seiner ansonsten tadellosen Bilanz und einer ähnlichen Situation, in der ein anderer Mitarbeiter, der einen Verstoß gegen die Gesundheit und Sicherheit begangen hatte, nicht entlassen wurde, übertrieben war.
(Quelle:The daily Star)