Belgien fordert strengere EU-Regeln für das Vapen
Zusammenfassung
Der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke hat strengere Vorschriften der Europäischen Union für das Vapen gefordert und dabei auf wachsende Gesundheitsbedenken und die zunehmende Beliebtheit bei jungen Menschen hingewiesen. Vandenbroucke beschrieb das Vapen als eine „Epidemie“ und warf der Vaping-Industrie vor, gezielt Jugendliche anzusprechen. Er betonte, dass E-Zigaretten zahlreiche Inhaltsstoffe enthalten, darunter potenziell schädliche Metalle und chemische Verbindungen. Konkret plädierte er für strengere EU-weite Kontrollen der in Vapes verwendeten Substanzen, ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten – das in Belgien bereits eingeführt wurde – und Beschränkungen der Aromen, wobei er ein Modell ähnlich der Beschränkung auf Tabakgeschmack in den Niederlanden vorschlug. EU-Kommissar Michael McGrath räumte die Bedeutung des Problems ein und betonte die Notwendigkeit einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit, einer besseren Nutzung von Forschungsergebnissen und einer verbesserten Koordinierung zwischen den nationalen Behörden. Die Europäische Kommission wird voraussichtlich noch in diesem Jahr aktualisierte Regeln für die Marktüberwachung vorschlagen.
(Quelle:Anadolu Ajansı)