Indonesischer Chef der Drogenbehörde schlägt Verbot von E-Zigaretten und E-Liquids mit schädlichen Substanzen vor
Zusammenfassung
Der Leiter der indonesischen Nationalen Drogenbehörde, Suyudi Ario Seto, hat vorgeschlagen, E-Zigaretten und E-Liquids in den Entwurf des Gesetzes über „Narkotika und psychotrope Substanzen“ aufzunehmen. Nach der Untersuchung von 341 Proben von E-Liquid im BNN-Zentrallabor wurde festgestellt, dass 11 synthetische Cannabinoide, 1 Methamphetamin und 23 Etizolam enthielten. Seto erklärte, dass weltweit 1.386 neue psychoaktive Substanzen identifiziert wurden, von denen Indonesien 175 identifiziert hat. Gemäß der indonesischen Gesundheitsministerverordnung Nr. 15 von 2025 wurde Etizolam als Betäubungsmittel der zweiten Klasse eingestuft. Derzeit können Fälle mit Etizolam-haltigem E-Liquid in Indonesien nur nach Gesundheitsgesetzen behandelt werden, was zu milderen Strafen führt. Seto argumentiert, dass ein Verbot von E-Zigaretten die Verbreitung von E-Liquids mit verbotenen chemischen Verbindungen erheblich einschränken würde.
(Quelle:2Firsts)