Dampfen 'schlimmer als Rauchen', sagt Arzt
Zusammenfassung
Obwohl die Raucherquote in Großbritannien auf einen Rekordtiefststand gesunken ist, bleibt die Nutzung von E-Zigaretten weit verbreitet, wobei viele Nutzer annehmen, Dampfen sei eine sicherere Alternative. Dr William Li, ein weltweit anerkannter Arzt und Krebsforscher, sagte im Zoe-Podcast, dass Labor- und klinische Daten darauf hindeuten, dass Dampfen ein höheres Krebsrisiko als Rauchen birgt. Er erklärte, die Chemikalien in Dampf-Lösungen könnten reizender und toxischer als Tabak sein und potenziell stärker DNA-schädigend wirken; wer aus Sicherheitsgründen vom Rauchen aufs Dampfen umsteige, könnte sich damit womöglich noch größerem Schaden aussetzen. Dr Li betonte, dass jede Einatmung von Toxika – ob durch Dampfen, Zigaretten, Pfeifen oder Zigarren – die Lunge schädigt. Kardiologen und andere Fachleute teilen diese Sorge: Dr Jeremy London, ein facharztzertifizierter Chirurg, bewertet Dampfen mit 10 von 10 in der Schwere und berichtet von tragischen Ausgängen bei jungen Nutzern, während Studien zeigen, dass regelmäßige E-Zigaretten-Nutzer deutliche kardiovaskuläre und Gefäßveränderungen aufweisen und in Belastungstests deutlich schlechter abschneiden als Personen, die Nikotin komplett meiden.
(Quelle:Teessidelive)