Frankreich Vape-Markt 2026: Nutzung erreicht 7,9 % angesichts von Steuer-, Regulierungs- und wissenschaftlichen Debatten
Zusammenfassung
Frankreich bleibt einer der aktiven Vape-Märkte Europas im Jahr 2026, wobei die Prävalenz des Erwachsenen-Vapings auf 7,9 % gestiegen ist, wie Daten von Santé publique France zeigen. Auch der tägliche Vaping-Gebrauch stieg auf 6,1 %, was eine kontinuierliche Aufwärtstrend seit 2016 belegt. Dieser Wachstum hat jedoch eine kritische Politikphase eingeleitet, die durch Debatten über E-Flüssigkeitssteuern, Einschränkungen in öffentlichen Räumen, Werbekonformität und Gesundheitsrisiken geprägt ist. Die französische Regierung erwägt eine E-Flüssigkeitssteuer, die voraussichtlich am 1. Oktober 2026 in Kraft treten soll, was die Verbraucherkosten erhöhen und die Margen der Branche belasten könnte. Umfragen zeigen starke Unterstützung für ein Vaping-Verbot in Raucherbereichen. Zudem hat die regulatorische Überwachung durch eine 500.000-Euro-Strafe für Philip Morris France für illegale Werbung zugenommen. Die wissenschaftliche Meinung bleibt geteilt: Während die Französische Gesellschaft für Rauchstoppunterstützung (SFT) Vaping als Hilfsmittel unterstützt, hat das Gesundheitsamt Anses mögliche Gesundheitsrisiken identifiziert. Die Branche steht auch vor strukturellen Herausforderungen durch Wettbewerb mit Puffs und illegitimen Produkten. Im Herbst 2026 wird der französische Vape-Markt seine Rolle in der Schadensreduktion demonstrieren und die Compliance stärken müssen, um diese Drücke zu bewältigen.
(Quelle:2Firsts)