2FIRSTS | Der Oberste Gerichtshof von Ohio nimmt Berufung auf, die die staatlichen Grenzen bei der Durchsetzung von Gesetzen gegen illegale Vape-Verkäufe definieren könnte
Zusammenfassung
Der Oberste Gerichtshof von Ohio hat zugestimmt, die Berufung von Attorney General Dave Yost bezüglich Klagen gegen drei Vape-Händler in Ohio zu prüfen. Untere Gerichte hatten die Fälle abgewiesen und sich dabei auf die bundesstaatliche Vorherrschaft berufen – das Prinzip, dass das Bundesrecht die Vermarktung und den Verkauf von Vape-Produkten regelt. Im Kern geht es darum, ob Ohio sein Gesetz über unlautere Handelspraktiken nutzen kann, um Händler zu belangen, die aromatisierte E-Zigaretten verkaufen, denen die FDA-Zulassung fehlt, und dies den Verbrauchern nicht mitteilen. Yost argumentiert, dass der Staat seine eigenen Verbraucherschutzgesetze gegen irreführende Praktiken durchsetzt, während das Berufungsgericht feststellte, dass die Durchsetzung des Bundesgesetzes über Lebensmittel, Arzneimittel und Kosmetik ausschließlich in der Verantwortung der Bundesregierung liegt. Die FDA hat nur eine begrenzte Anzahl von Vape-Produkten zugelassen, hauptsächlich in Tabak- und Mentholgeschmacksrichtungen.
(Quelle:2Firsts)