2FIRSTS | Studie sagt, Europas illegaler Markt für Einweg-Vapes wird 2026 6,6 Milliarden Euro erreichen
Zusammenfassung
Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts, in Auftrag gegeben von SKR, zeigt einen schnell wachsenden illegalen Markt für Einweg-E-Zigaretten in Europa. Die Studie prognostiziert, dass dieser Markt im Jahr 2026 einen Wert von 6,6 Milliarden Euro und im Jahr 2030 von 10,8 Milliarden Euro erreichen wird, was die EU-Regulierungen untergräbt und das Vapen bei Jugendlichen fördert. Ein erheblicher Teil dieser Produkte operiert außerhalb der EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse, wobei häufige Verstöße das Überschreiten der Kapazitäts- und Nikotinkonzentrationsgrenzen für E-Liquids sowie fehlende oder unvollständige Gesundheitswarnungen umfassen. Die Studie hebt die Rolle von Lücken zwischen den Mitgliedsstaaten und komplexen globalen Lieferketten, insbesondere aus China, bei der Ermöglichung dieses illegalen Handels hervor. Bedenken werden hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit, des Verlusts von Steuereinnahmen und des Potenzials für die Beteiligung organisierter Kriminalität geäußert, da Einweg-Vapes aufgrund ihrer Erschwinglichkeit, Aromen und bunten Verpackung bei jungen Verbrauchern immer beliebter werden.
(Quelle:2Firsts)