Indonesische Drogenbehörde strebt strengere Dampfkontrolle inmitten von Drogenbedenken an
Zusammenfassung
Die indonesische Nationale Drogenbehörde (BNN) drängt auf ein Verbot von Verdampfern im Rahmen eines neuen Drogenpakets, da in getesteten Flüssigkeiten illegale Substanzen wie synthetische Cannabinoide, Etomidat und Methamphetamin gefunden wurden. Der Leiter der BNN, Suyudi Ario Seto, argumentiert, dass ein Verbot den Drogenmissbrauch eindämmen würde, und verweist auf ähnliche Maßnahmen in anderen ASEAN-Ländern wie Vietnam, Thailand und Singapur. Während einige Gesundheitsexperten die Unterstützung finden, die Verdampfer als ein Risiko für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit betrachten, stößt der Vorschlag auf Widerstand von der Dampfindustrie und -gemeinschaften, die vor wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen und Arbeitnehmer warnen. Bedenken konzentrieren sich auf die potenziellen Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen und das Argument, dass der Schwerpunkt auf der Ausrottung der Drogen selbst und nicht auf den verwendeten Geräten liegen sollte. Eine parlamentarische Kommission prüft den Vorschlag sorgfältig und betont die Notwendigkeit, die Drogenbekämpfung mit wirtschaftlichen Erwägungen und den Lebensgrundlagen kleiner Unternehmen in Einklang zu bringen.
(Quelle:Straitstimes)