Südkoreas Präsident äußert Sicherheitsbedenken hinsichtlich Nikotinalternativen bei Kabinettssitzung
Zusammenfassung
Das südkoreanische Kabinett unter der Leitung von Präsident Lee Jae-myung hat eine Änderung des Tabakgeschäftsgesetzes verabschiedet, die flüssige E-Zigaretten und Produkte mit synthetischem Nikotin als Tabakprodukte einstuft. Diese Revision zielt darauf ab, bestehende regulatorische und steuerliche Lücken für diese Artikel zu schließen. Die Änderung besagt, dass Produkte, die vier Monate nach Inkrafttreten auf den Markt kommen, der Tabakkontrolle und -besteuerung unterliegen. Während nikotinfreie Alternativen weitgehend unreguliert bleiben, plant die Regierung, die Sicherheitsbewertungen und die interbehördliche Aufsicht zu verstärken und das Chemikalienproduktsicherheitsgesetz mit dem Überwachungssystem für Humanprodukte des Ministeriums für Lebensmittelsicherheit zu verknüpfen. Präsident Lee äußerte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Substanzen, die die Wirkung von Nikotin nachahmen, ohne ordnungsgemäß geprüft zu sein, insbesondere angesichts gemeldeter Fälle von Lungenschäden im Zusammenhang mit flüssigen E-Zigaretten.
(Quelle:2Firsts)