Strenge Vaping-Verbote mit hohem Zigarettenkonsum verbunden, globale Studie zeigt
Zusammenfassung
Eine neue globale Studie der Global State of Tobacco Harm Reduction (GSTHR) zeigt einen Zusammenhang zwischen strengen Verboten von Vaping und anhaltend hohem Zigarettenkonsum weltweit. Der Bericht weist darauf hin, dass vier von fünf der weltweiten Raucher in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMIC) leben, in denen das Vaping eingeschränkt ist, und der globale Tabakkonsum trotz jahrzehntelanger Tabakkontrollbemühungen stagniert. Länder mit restriktiven Richtlinien, wie China, Ägypten, Indien und Mexiko, weisen hohe männliche Raucherquoten auf. Im Gegensatz dazu haben Nationen, die den Zugang zu weniger schädlichen Alternativen wie Vaping ermöglichen, deutlichere Rückgänge der Rauchraten verzeichnet – ein jährlicher Rückgang von 10 % im Vergleich zu 5 % in Australien zwischen 2016 und 2023. Forscher der University of Queensland führen dies auf die permissiveren Vaping-Bestimmungen Neuseelands zurück und weisen gleichzeitig auf die Herausforderungen hin, mit denen Raucher in Ländern wie Indien aufgrund mangelnder Entwöhnungsunterstützung und eines großen illegalen Zigarettenhandels konfrontiert sind.
(Quelle:The Manila Times)