Vaping ist nicht sicherer als Rauchen: ICMR-Studie verknüpft E-Zigaretten mit einem höheren Risiko für Herzinfarkte
Zusammenfassung
Eine umfassende Überprüfung des Indian Council of Medical Research–National Institute of Cancer Prevention and Research (ICMR-NICPR) analysierte Daten aus 12 globalen Studien mit über 1,2 Millionen Teilnehmern und fand ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkte bei E-Zigaretten-Nutzern – bis zu 53 % höher als bei Nicht-Nutzern. Selbst diejenigen, die von herkömmlichen Zigaretten auf Vaping umgestiegen sind, hatten ein mehr als doppelt so hohes Herzinfarktrisiko im Vergleich zu Personen, die mit allen Tabak- und Nikotinprodukten aufgehört haben. Dies stellt die gängige Annahme in Frage, dass Vaping eine sichere Alternative zum Rauchen darstellt, da E-Zigaretten immer noch Nikotin und andere schädliche Substanzen abgeben, die die Herz-Kreislauf-Gesundheit beeinträchtigen.
Die Studie ergab, dass E-Zigaretten-Nutzer eine 1,53-fach höhere Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt und eine 1,24-fach höhere Wahrscheinlichkeit hatten, selbst nach Berücksichtigung des Konsums herkömmlicher Zigaretten. Ehemalige Raucher, die auf E-Zigaretten umgestiegen sind, hatten ein 2,52-fach höheres Herzinfarktrisiko. Trotz eines Verbots von E-Zigaretten in Indien seit 2019 ist deren Verwendung aufgrund der Verfügbarkeit über Schwarzmärkte und Marketingstrategien weiterhin verbreitet, insbesondere bei Jugendlichen.
Die ICMR-Überprüfung und andere aktuelle Studien betonen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Durchsetzung des Verbots, einer verstärkten öffentlichen Aufklärung über die Schäden des Vapings und weiterer Forschung, um die langfristigen Auswirkungen zu verstehen, insbesondere auf junge Menschen. Experten betonen, dass Vaping kein Instrument zur Schadensminimierung ist und ernsthafte Risiken für das Herz-Kreislauf- und Atmungssystem birgt.
(Quelle:theweek.in)