Einzelhändler fordern Maßnahmen gegen den Schwarzmarkt für Vapes
Zusammenfassung
Schottische Ladenbesitzer äußern große Bedenken hinsichtlich des Anstiegs des illegalen Vape-Verkaufs, der ihrer Meinung nach durch das geplante Verbot von Einweg-Vapes im Juni 2025 verstärkt wurde. Einzelhändler berichten, dass der illegale Handel bereits vor dem Verbot vorhanden war, sich nun aber verzehnfacht hat. Sie betonen, dass unregulierte Händler an Minderjährige verkaufen, was dem Zweck des Verbots direkt widerspricht. Die Scottish Grocers’ Federation (SGF) befürchtet, dass sich das Problem verschlimmern wird, und fordert verstärkte staatliche Investitionen zur Bekämpfung illegaler Verkäufe, insbesondere an Kinder, und zur Unterstützung rechtskonformer Einzelhändler. Eine Umfrage der SGF ergab, dass drei Viertel der Befragten der Meinung sind, das Verbot habe den Verkauf illegaler Produkte gefördert. Es bestehen auch Bedenken, dass weitere Einschränkungen bei Aromen und Platzierung im Geschäft das Problem verschärfen könnten und möglicherweise kriminelle Banden vom Schwarzmarkt profitieren.
(Quelle:Scottish Grocer & Convenience Retailer)