Brasiliens Staatsanwälte klagen für strenge E-Zigaretten-Regeln und fordern eine Regulierung statt eines „Papierverbots“
Zusammenfassung
Das brasilianische Bundesstaatsanwaltsbüro (MPF) hat eine öffentliche Zivilklage eingereicht, um die Bundesregierung und Anvisa zu zwingen, einen strengen Regulierungsrahmen für elektronische Rauchgeräte (E-Zigaretten) zu schaffen, der das derzeitige vollständige Verbot ersetzen soll. Die Klage fordert eine obligatorische Produktregistrierung, Nicotinkapskulierung, Verbote für Marketing, das sich an Jugendliche richtet, und deutliche Warnhinweise auf der Verpackung sowie einen nationalen Konsumbericht und einen Implementierungszeitplan innerhalb von 90 Tagen. Die Staatsanwälte argumentieren, dass das derzeitige Verbot das Rauchen nicht gestoppt hat, den Markt in die Untergrundwelt getrieben und die Öffentlichkeit ungeschützt gelassen hat, was möglicherweise Benutzer schädlichen Substanzen aussetzt und die Gesundheitskosten erhöht. Sie fordern außerdem 1 Milliarde brasilianische Real als kollektiven Schadensersatz für regulatorische Unterlassung.
(Quelle:2Firsts)